DFK baut Ansprechstelle zum Schutz kommunaler Mandatsträger auf

In Berlin hat Bundesinnenministerin Faeser heute dem DFK einen Förderbescheid zum Aufbau einer Kontaktstelle für bedrohte kommunale Amts- und Mandatsträger übergeben

Bundesinnenministerin Nancy Faeser hat heute den offiziellen Start der bundesweiten Ansprechstelle für kommunale Amts- und Mandatsträgerinnen und -träger verkündet. In Berlin übergab sie dem Deutschen Forum für Kriminalprävention (DFK) den Förderbescheid. Die Ansprechstelle soll bedrohte und angefeindete kommunale Amts- und Mandatsträgerinnen und -träger beraten und dazu beitragen, die Kommunikation zwischen Sicherheitsbehörden, Justiz und Zivilgesellschaft zu fördern.

Ergänzend zu bestehenden Unterstützungsangeboten in den Ländern und in der Zivilgesellschaft, wird damit ein direkter Kontakt geschaffen, über den kommunalpolitisch Engagierte niederschwellige Orientierungshilfe erhalten. Wenn Betroffene beschimpft, angefeindet oder attackiert werden, ist nicht immer klar an wen sie sich wenden können und sollen. Handelt es sich überhaupt um eine strafbare Handlung, ist die nächste Polizeidienststelle oder eine spezielle Beratungsstelle im Land der richtige Ansprechpartner, welche Angebote auch außerhalb des eigenen Bundeslandes bieten Hilfe - bei diesen und weiteren Fragen bietet die Ansprechstelle persönliche Orientierungshilfe.

Bei der Einrichtung und Etablierung der Ansprechstelle kooperiert das DFK eng mit den kommunalen Spitzenverbänden und der Körber-Stiftung, die hinter der Online-Plattform www.stark-im-amt.de stehen. Dort wird auch die Internetpräsenz der Ansprechstelle angesiedelt.

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